Neuer Bereich: Plugins made by Boxpirates - Plugins die direkt hier aus unserem Board kommen



So geht es mit DAB Plus weiter

    #WirBleibenZuhause
    Hilf mit, das Coronavirus zu stoppen
    1. Achte auf Deine Mitmenschen
    2. Halte Abstand zu anderen
    3. Wasche Deine Hände häufig
    4. Huste und Niese in Deine Armbeuge
    5. Berühre Dein Gesicht nicht
    6. Halte Dich an die gültige Allgemeinverfügung

    Mehr Infos vom Bundesministerium für Gesundheit hier!
    Wir danken allen, die in dieser Krise Unglaubliches leisten.

    • So geht es mit DAB Plus weiter

      © dabplus.de


      Im Oktober sollen die ersten neuen nationalen Radioprogramme des zweiten Multiplex auf Sendung gehen. Zuvor soll ein Infotag über die Zukunft von DAB Plus stattfinden.


      Im Vorfeld der IFA wollen ARD Hörfunk und Deutschlandradio am 3. September anlässlich eines bundesweiten Thementags über DAB Plus informieren. Laut Ankündigung des Digitalradio Büros Deutschland soll es um Fragen gehen wie: Warum klingt ein DAB Plus Radio im Auto besonders gut? Welche neuen digitalen Programme sind in den letzten Monaten auf Sendung gegangen?
      Aus der aktuellen Media Analyse ma 2020 Audio II geht hervor, dass der digital-terrestrische Rundfunk als Radioverbreitungsweg den stärksten Zuwachs verzeichnet. 17,4 Prozent der ab 14-jährigen im Weitesten Hörerkreis sollen Radio über DAB Plus hören. Auch die diesjährige Funkanalyse Bayern soll diesen Zuwachs bei DAB Plus bestätigen. Laut dieser Analyse nutzen etwa 400.000 Personen mehr als im Vorjahr ein DAB Plus Radio zu Hause und/oder im Auto.
      Laut Digitalradio Büro rechnen Marktbeobachter auch künftig mit einem weiteren Wachstum. Ab dem 21. Dezember müssen etwa Radios in Neuwagen grundsätzlich DAB Plus – Empfang ermöglichen. Auch stationäre Radiogeräte mit Display sind fortan verpflichtet, digital-terrestrisches Radio zu ermöglichen. Bis zum Ende des Jahres soll außerdem die Werbung für DAB Plus in Elektromärkten verstärkt werden.
      Im Oktober soll nun das neue nationale Programmensemble (Zweiter Bundesmux) das bundesweite Hörangebot um bis zu 16 neue Programme bereichern. Hörer sollen dann zusammen mit den ersten Bundesmux-Programmen aus bis zu 29 nationalen Radiostationen wählen können. Wie Digitalradio Deutschland weiter ausführt, gibt es (regional unterschiedlich ausgestrahlt) inzwischen über 260 Programme öffentlich-rechtlicher und privater Anbieter. 65 davon gelangen exklusiv über DAB Plus und IP zu den Hörerinnen und Hörern.
      Quelle: DF


      Mia san Mia und Mia san Tripel


    • DAB-Plus Europa-Überblick Teil 2

      © dabplus.de


      Immer mehr Länder in Europa setzen auf DAB Plus und starten mit dem Roll-Out neuer digitaler Programme. Dort, wo der Digitalradio-Standard bereits etabliert ist, hat die Programmvielfalt in den letzten Monaten deutlich zugelegt.


      Für die Hörer bedeutet das: mehr Vielfalt und klarer, digitaler Empfang. In einigen Ländern ist der Anteil am digitalen Hören im Vergleich zum analogen Empfang bereits so hoch, dass sie den vollständigen Umstieg auf DAB Plus planen. Norwegen hat bekanntlich das landesweite analoge Netz schon 2018 abgeschaltet.
      In 30 europäischen Ländern gibt es bereits Hörfunkausstrahlungen über DAB und/oder DAB Plus. Die Digitalradio-Programme werden in so genannten Multiplexen (Mux) zusammengefasst. Das sind Programmbouquets, die auf einer Frequenz bis zu 16 Angebote vereinen und damit strom- und ressourcensparend im Vergleich zur UKW-Ausstrahlung sind. Hier ein Überblick über die Aktivitäten außerhalb Deutschlands (von M bis V):
      Malta
      Der Inselstaat ist ein Pionier im Aufbau eines DAB-Plus-Sendernetzes. Die technische Reichweite von DAB Plus beträgt 100 Prozent. Über die beiden nationalen Multiplexe werden 41 Radioprogramme im Simulcast-Betrieb gesendet.
      Monaco
      Im kleinen Fürstentum gibt es zwei Multiplexe mit insgesamt 16 privaten Radioprogrammen in französischer, italienischer und englischer Sprache.
      Niederlande
      In den Niederlanden erreichen sowohl die landesweiten Privatradios als auch die öffentlich-rechtliche NPO inzwischen eine Abdeckung von je 95 Prozent. Es gibt einen öffentlich-rechtlichen und einen privaten Multiplex, dazu fünf gemischte regionale Bouquets sowie eine Ballungsraumbedeckung des Veranstalters MTVNL. 2020 ist ein Neuzuschnitt dieser Sendegebiete geplant und mittelfristig ein weiterer nationaler Multiplex für den Privatfunk. Darüber hinaus können lokale Radiosender DAB Plus seit Anfang 2020 in einem zunächst auf zwei Jahre befristeten Testbetrieb erproben. 22 Testzulassungen für solche Kleinmuxe („Small Scale“) hat die Telekommunikationsbehörde Agentschap Telecom interessierten Betreibern zugeteilt, die meisten sind inzwischen auf Sendung.
      In den Niederlanden nutzen 39 Prozent der Bevölkerung digitale Wege zum Radiohören. In 25 Prozent der Haushalte steht mindestens ein DAB-Plus-Gerät, 43 Prozent aller Neuwagen sind mit DAB Plus ausgestattet.
      Nord-Mazedonien
      In Nord-Mazedonien ist im Sommer 2019 ein Multiplex mit Programmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Makedonska Radio-Televizija (MR) in der Hauptstadtregion Skopje gestartet.
      Norwegen
      Norwegen hat als erstes Land weltweit die nationalen und regionalen UKW-Ketten abgeschaltet. Dabei sind die Reichweiten der Radiosender stabil: 98 Prozent der Hörer sind dem Radio treu geblieben, kauften sich DAB-Plus-Empfänger oder hören jetzt Radio über IP. 99,5 Prozent der Bevölkerung können in Norwegen Digitalradio empfangen, 60 Prozent der Haushalte besitzen ein DAB-Plus-Radio. Landesweit wird ein Multiplex angeboten. Dazu kommen sieben regionale und sieben lokale Multiplexe. In ganz Norwegen sind 108 Hörfunkprogramme empfangbar, 15 davon ausschließlich über DAB Plus.
      Österreich
      In Österreich ist ein nationaler Multiplex gestartet, in dem aktuell zehn private Radioprogramme verbreitet werden. In Wien gibt es einen regionalen Mux mit 13 Programmen. Bis Ende 2021 sollen zunächst die Landeshauptstädte und wichtige Verkehrswege versorgt werden, bei einer geplanten Gesamtabdeckung von rund 85 Prozent der österreichischen Bevölkerung. Zudem sind weitere regionale Multiplexe in Großstädten wie Linz oder Graz in Planung.
      Polen
      Das Digitalradio wird in Polen seit 2013 ausgebaut. Bereits jetzt können 56 Prozent der Bevölkerung DAB Plus empfangen.
      17 regionale Multiplexe von Polskie Radio senden insgesamt 32 Radioprogramme, zehn davon ausschließlich digital. In sechs Gebieten werden Small-Scale-Multiplexe getestet, dabei sind die Großstädten Bielitz-Biala, Breslau, Danzig und Warschau, sowie die Kleinstädten Andrychów und der Kurort Szczawnica in Kleinpolen.
      Der polnische Landesrundfunkrat KRRiT hat am 6. Mai 2019 lokale Multiplexe in den Städten Kattowitz, Posen, Rzeszów, Thorn, Tarnów, Tschenstochau und Warschau ausgeschrieben. 54 Anträge von 21 Bewerbern sind bei dem Landesrundfunkrat eingegangen. 49 Anträge sind positiv beschieden worden. Im Dezember hat die KRRiT angefangen die Konzessionen an die Antragsteller zu versenden. Erst wenn alle Antragssteller eine Konzession ausgeliefert bekommen, können sie gemeinsam sich auf einen Netzbetreiber einigen und der Aufbau der DAB-Plus-Netzes beginnen. Die KRRiT hat angekündigt weitere Small-Scale-Multiplexe in den Großstädten und regionale und landesweite Multiplexe auszuschreiben.
      Rumänien
      Fünf öffentlich-rechtliche Programme von Societatea Română de Radiodifuziune und ein privates Hörfunkprogramm (Bucuresti FM) sind über DAB Plus in der Hauptstadt Bukarest zu hören. Das Bouquet befindet sich noch im Testbetrieb.
      Schweden
      Neben einem Multiplex von Sveriges Radio (SR), der vorrangig in den Großstädten zu hören ist, hat die Nordic Entertainment Group (NENT) ein nationales DAB Plus Paket mit 13 privaten Programmen gestartet. Zu NENT gehören bekannte Radiomarken wie Rix FM, Star FM oder Bandit Rock. Nach dem Start des Multiplex in Göteborg und Malmö wird knapp die Hälfte der Bevölkerung mit DAB Plus versorgt. Einen weiteren, überregionalen Mux plant das private Medienunternehmen Bauer noch 2020.
      Schweiz
      DAB Plus ist erstmals meistgehörter Verbreitungsweg für den Hörfunk in der Schweiz. Das geht aus dem aktuellen vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) und der Arbeitsgruppe Digitale Migration in Auftrag gegebenen Halbjahresbericht hervor. Demnach nutzen 37 Prozent der 2.800 befragten Radiohörer Digitalradio. Somit ist die Radio-Technologie zum ersten Mal seit Beginn der Erhebungen 2015 der „meist genutzte Verbreitungsweg“. UKW fiel mit 32 Prozent auf den zweiten Rang zurück, dicht gefolgt von Internetradio mit 31 Prozent. Fast sieben von zehn Schweizern nutzen vorrangig digitale Verbreitungswege, um darüber Radio zu hören. Durch einen weiteren überregionalen Multiplex wird sich die Programmvielfalt in der Deutschschweiz um bis zu 16 Hörfunkprogramme erhöhen. Heute sind in der Schweiz mehr als 140 Sender über DAB Plus zu empfangen.
      Nach aktuellem Stand soll der UKW-Hörfunk in der Schweiz bis spätestens Ende 2024 abgeschaltet werden. Die Eidgenossen wären damit nach Norwegen das zweite Land, das sich vom analogen Hörfunk verabschiedet. Um diesen Umstieg zu begleiten, hat die BAKOM eine Informationskampagne gestartet. Seit Pfingsten 2017 wirbt man crossmedial unter dem Motto „Radio zieht um.“ Seit Anfang 2020 wird die Kampagne durch neue Motive erweitert und der Umstieg medial breit vorbereitet.
      Serbien
      In Serbien werden inzwischen fast 80 Prozent der Bevölkerung mit einem Multiplex versorgt, der sich aktuell noch im Testbetrieb befindet. Das Angebot von bisher drei Programmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Radio-Televizija Srbije soll demnächst ausgebaut werden – auch mit Privatradios.
      Slowakei
      In der Slowakei befinden sich zwei Multiplexe von Towercom und AVIS im Testbetrieb. Aktuell werden 36,1 Prozent der Bevölkerung mit öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunkprogrammen über DAB Plus versorgt.
      Slowenien
      In der früheren jugoslawischen Teilrepublik ist ein Multiplex mit 16 Privatradioprogrammen zu hören, 14 im Simulcast mit UKW und zwei ausschließlich digital. 73 Prozent der Haushalte und 89 Prozent der Autobahnen sind versorgt. Für das nationale Ensemble „DAB Plus R1“ haben sich acht Radioveranstalter mit insgesamt 11 Programmen beworben.
      Spanien
      In den Großräumen Madrid und Barcelona sind je zwei Multiplexe in Betrieb. Einer mit vier Programmen von Radio Nacional de España (RNE) sowie zwei Privatradios und ein weiterer mit sieben kommerziellen Programmen.
      Obwohl es noch keinen nationalen Plan für die Einführung von DAB Plus gibt, will die spanische Autonome Gemeinschaft Navarra im Norden Spaniens Sendeplätze für DAB Plus ausschreiben. Testausstrahlungen für DAB Plus gibt es ferner an der Costa del Sol (Marbella) sowie auf den Kanaren-Inseln Teneriffa und Gran Canaria.
      Tschechien
      In Tschechien ist ein umfassender Netzausbau erfolgt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk Český rozhlas (CR) erreicht nun 80 Prozent der Bevölkerung mit seinen Programmen über DAB Plus. Bis Ende 2020 sollen es sogar 95 Prozent sein.
      Neben Český rozhlas betreiben Teleko und RTI lokale, gemischte Multiplexe (öffentlich-rechtlich und privat) in elf Regionen. In der Hauptstadt Prag gibt es zudem einen weiteren Mux mit zehn Privatradios.
      Türkei
      In vier türkischen Regionen, unter anderem in den Großstädten Ankara und Istanbul, gibt es einen Multiplex des staatlichen Rundfunks TRT mit acht Programmen im Testbetrieb. Aktuell werden 25 Prozent der Bevölkerung erreicht.
      Ukraine
      In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind vier staatliche und zehn Privatradios auf DAB Plus in einem regionalen Multiplex zu hören. Bald steigt das Angebot um zwei weitere kommerzielle Sender, neue Lizenzen wurden an die Veranstalter Prosto Radio Station und Radio Miami vergeben.
      Ungarn
      In der Hauptstadt Budapest gibt es einen Multiplex mit drei öffentlich-rechtlichen und vier privaten Hörfunkprogrammen im Testbetrieb.
      Vatikan
      Für den Großraum Rom betreibt Radio Vatikan einen Multiplex mit vier Programmen in unterschiedlichen Sprachen.
      Quelle: Digitalradio Büro Deutschland


      Mia san Mia und Mia san Tripel