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Europäische Kommission soll gegen Piratensender BeoutQ vorgehen

    • Europäische Kommission soll gegen Piratensender BeoutQ vorgehen

      BBC und Sky haben sich an die Europäische Kommission gewandt, um gegen den Piraten-TV-Streamingdienst BeoutQ vorzugehen

      Der saudische Piratensender erregte im Sommer durch die illegale Übertragung der Weltmeisterschaft Aufsehen. Wie jetzt bekannt wurde, streamt der Piratensender jedoch auch Inhalte der BBC- und Sky-Programme, wie zum Beispiel die Premier League, John Dréle Drama "Little Drummer Girl" und "Game of Thrones".


      Die
      Sender haben sich in einem Brief an die Handelskommissarin Anna
      Malmström gewendet, in dem die EU aufgefordert wird, formell gegen die
      saudische Regierung wegen BeoutQ zu protestieren.


      In dem Brief
      verweist darauf, dass die europäischen Rundfunkveranstalter und
      Rechteinhaber durch eine relativ neue, aber rasch wachsende Quelle
      audiovisueller Piraterie, nämlich den BeoutQ-Dienst, bedroht werden.


      Weiter
      heißt es, dass sich die Aktivitäten von BeoutQ nachteilig auf die
      Möglichkeit der BBC Studios auswirken, Rechte an Partner in ganz Europa
      zu vergeben, und auch die Möglichkeit der europäischen Partner
      verringert, Abonnements für ihre Fernsehdienste zu verkaufen.


      Mit
      BeoutQ ist eine neue Form der Piraterie auf dem Markt. Im Gegensatz zu
      der üblichen Übertragung im IPTV werden die Inhalte von BeoutQ über
      Arabsat verbreitet. Die Verbeitung von BeoutQ auf Arabsat, bei dem die
      saudi-arabische Regierung als Hauptaktionär gilt, wurde mittlerweile von
      Unternehmen wie Cisco Systems, Nagra und Overon bestätigt.
      Quelle: DF


      Mia san Mia und Mia san Tripel