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Sicherheitsexperten warnen Android-Malware auf 85 Millionen Smartphones

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    • Sicherheitsexperten warnen Android-Malware auf 85 Millionen Smartphones


      Eine Schadsoftware nutzt Android-Smartphones für Klick-Betrug. (Quelle: McPHOTO/imago)


      Mit manipulierten Apps ist es einem chinesischen Unternehmen gelungen, Zugriff auf weltweit rund 85 Millionen Android-Smartphones zu erlangen. Die infizierten Geräte werden genutzt, um Werbeeinnahmen zu ergaunern. Auch in Deutschland sind fast 40.000 Nutzer betroffen.

      Installiert wird die Schadsoftware namens "HummingBad" über etwa 200 Apps, berichtet das Sicherheitsunternehmen "Check Point" (PDF). Die Kriminellen verbreiten die Apps sowohl über den Google Play Store, als auch über manipulierte Websites. Sogar Anwendungen anderer Entwickler werden gekapert, die den Schädling dann im Huckepack einschleusen.
      Auf den befallenen Smartphones werden für den Nutzer unsichtbar im Hintergrund mobile Werbeanzeigen geladen und ein Klick auf die Werbung simuliert. In kurzer Zeit werden so unzählige Aufrufe gestartet, für die Werbetreibende zahlen müssen. Mehr als 20 Millionen Anzeigen werden so täglich ausgeliefert. Den Betrügern bringt das Einnahmen von rund 300.000 Dollar im Monat ein.
      Täglich 50.000 neue Infektionen
      "HummingBad" führt seit Monaten die Liste der Top-Schädlinge für mobile Geräte an. Täglich werden laut Check Point etwa 50.000 Smartphones neu infiziert, seit August 2015 sind es insgesamt 85 Millionen, darunter etwa 40.000 in Deutschland. Die meisten Opfer leben in China, Indien und den Philippinen. Betroffen sind alle Android-Versionen; ob ein Gerät befallen ist, lässt sich nur schwer feststellen.
      Die Malware bleibt oft unentdeckt, weil ihre schädlichen Komponenten verschlüsselt sind; Sicherheitsprogramme entdecken also keinen schädlichen Code. Das gefährliche an dem Tool: Es erstellt einen Rootzugriff auf das Smartphone des Opfers und erhält vollen Zugriff auf das Betriebssystem sowie alle Nutzerdaten. HummingBad könnte so auch weiteren Schadcode herunterladen oder die Programmierer könnten den Zugriff weiterverkaufen, um die befallenen Smartphones zur Verbreitung weiterer Malware einzuspannen.
      Ein Gegenmittel für "HummingBad" kann Check Point nicht anbieten. bedauerlicherweise veröffentlichte das Sicherheitsunternehmen bisher auch keine Liste der schädlichen Apps.

      Quelle: t-online


      Mia san Mia und Mia san Tripel