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Angepinnt Open ATV stellt auf Version 4.2 um

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    • Open ATV stellt auf Version 4.2 um


      Linux-Software für Digitalreceiver steht hoch im Kurs, vor allem für das Enigma-Betriebssystem gibt es eine Menge verschiedene Projekte, welche parallel an den Betriebssystemen arbeiten. Eines davon ist OpenATV, welches wir in dieser Ausgabe unter die Lupe nehmen.Was mit drei engagierten Programmierern begann, hat sich mittlerweile zum Erfolgsprojekt entwickelt. Die Boardmitglieder Captain, Black_64 und Janojano des AAF-Teams kamen auf die Idee auch für Mips-Boxen Images anzubieten. Wer das AAFTeam kennt, weiß dass dieses Team eher in der Programmierung von TitanNIT und somit im Segment der STI-Prozessoren zu Hause ist. Die Idee der drei wurde schnell realisiert und schon Ende 2012 kamen erste Images unter OpenAAF in Umlauf. Mit immer neuen unterstützten Receivern wurde schnell klar, dass dies unter der AAF-Flagge nicht mehr zu stemmen ist und aus diesem Grund wurde aus OpenAAF OpenATV, welches mittlerweile komplett eigenständig arbeitet und eigene Webpräsenzen besitzt.Innerhalb weniger Monate hat sich dieses Enigma2-Projekt zu einem der besten im Markt etabliert. Zum Redaktionsschluss wurden 68 Linuxreceiver unterstützt, Tendenz steigend. Täglich erscheinen weiterentwickelte Images und auch an neuen Projekten werkelt das Team, welches mittlerweile auch intern gewachsen ist. Eins ist jedoch seit Beginn geblieben: Die komplette Entwicklung ist Hobby der engagierten Programmierer und keinesfalls auf Kommerz ausgelegt. Einzig die Hardware wird von den Herstellern der Geräte getragen.Einfache Installation Je nachdem welches Gerät zum Einsatz kommt, ist die Installation von OpenATV mehr oder weniger simpel möglich. In der Regel müssen die Files von der Download Seite (siehe nebenstehende Links) heruntergeladen, entpackt und auf einen USBDatenträger gespielt werden. Bei vielen Geräten muss nun nur noch dieser Stick in den Receiver gesteckt und die Box gestartet werden. Innerhalb weniger Minuten wird das Betriebssystem installiert und kann nachfolgend genutzt werden. Die Erstinbetriebnahme geht leicht von der Hand, da sämtliche Schritte gut erklärt und dokumentiert werden. Nach weniger als zehn Minuten kann OpenATV somit komplett genutzt werden.Zukünftige Updates werden online durchgeführt, dass bedeutet: Ist ein Image nicht älter als 30 Tage kann über den Menüpunkt Softwareaktualisierung ein Update vollautomatisch und ohne Verlust der Einstellungen durchgeführt werden. Wenn man einmal das Update in einem Monat verpasst hat, muss die Erstinstallation wiederholt werden. Vorab sollten die wichtigen Daten im Softwaremenü gesichert werden. OpenATV merkt sich dabei auch welche Erweiterungen zuvor installiert waren und installiert diese nach Abschluss der Softwareerneuerung automatisch.Aktuelle Kanallisten Senderlisten gehören zu den wichtigsten Dingen an einem Receiver. Vor allem eine gute Sortierung sowie hohe Aktualität sind wichtig. OpenATV bietet das für alle Nutzer der deutschsprachigen Angebote auf Astra und Hotbird ab
      der ersten Minute. Aktuelle Kanallisten gehören zur Grundausstattung jedes Images. Dazu kommt, dass je nachdem, ob es der Nutzer wünscht, diese Listen sogar via Update aktualisiert werden können. Hier ist die OpenATV-Software den Herstellerimages deutlich überlegen.OpenATV-Menü Ein vereinfachtes Menü findet der Anwender der OpenATV-Images beim Druck auf die blaue Farbtaste. Hier sind noch einmal alle wichtigen Funktionen komprimiert aufgelistet. Viele Einstellungen lassen sich dabei bei der Enigma2-Software individuell anpassen. Doch auch bei OpenATV gilt: Der Nutzer sollte schon wissen, was er tut. Speziell im oft auch als "blaues Menü" bezeichneten Untermenü können auch Dinge verstellt werden, die sich nur schwierig von ungeübten Anwendern beseitigen lassen. Es empfiehlt sich deshalb immer vorab eine Sicherungskopie des Images zu
      erstellen. Diese erlaubt es, das Image, sollte doch mal etwas schief
      gehen, wieder herzustellen. Sicherungskopien werden am besten auf einem USB-Stick erstellt.Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und
      geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
      Quelle: DF


      Mia san Mia und Mia san Tripel

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ralf38 () aus folgendem Grund: Überschrift angepasst.


    • Erweiterungen

      Grenzenlos erweiterbar

      Beim Thema Plugins zeigt sich erneut was in der Software drinsteckt. Bei unserem Gigablue Quad-Testreceiver kann aus über 250 nützlichen Plugins ausgewählt werden, was für einen selbst gerade interessant ist. Hinzu kommen viele Systemerweiterungen, wie etwa Treiber für externe USB-Tuner oder die Vielzahl an optional nutzbaren Skins. Letztere verändern das Aussehen und individualisieren die Software. Auch Senderlisten können für die verschiedensten Sat-Systeme heruntergeladen werden. Es sind kaum Grenzen vorhanden.Perfekte TunerverarbeitungSpeziell Dxer kommen, wenn sie einen Enigma2-Receiver nutzen, um OpenATV nicht herum. Das Entwicklerteam hat in den letzten Monaten sehr viel Herzblut in die Entwicklung rund um die Empfangskomponenten gesteckt. Vor allem bei den Suchoptionen macht sich dies bemerkbar. Der integrierte Blindscan, der natürlich nur bei Boxen funktioniert, welche über einen Tuner verfügen, der den Hardwareblindscan unterstützt wurde stetig verfeinert. So kann der Nutzer in den aktuellen Versionen selbst bestimmen, welcher Frequenzbereich abgescannt, in welchen Symbolratenspektrum gesucht und was im Anschluss an die Transpondersuche mit den gefunden Werten getan werden soll. Die Besonderheit dabei: Es muss nach dem Blindscan nicht zwangsläufig eine Kanalsuche durchgeführt werden, sondern auch das Sichern der aktuellen Transponderliste in einer xml-Datei ist möglich.Eine weitere Besonderheit ist, dass dieser Blindscan nicht nur im KU-Band, sondern auch im C-Band sehr genau arbeitet und die richtigen Frequenzen aufspürt. Zudem kann auch eingestellt werden, ob eine lineare oder zirkulare Positionierung zum Einsatz kommen soll. Besonderheiten gibt es auch im klassischen, manuellen Suchmenü. Neben den Optionen einen Benutzerdefinierten Transponder abzuscannen oder einen bzw.
      mehrere Satelliten komplett abzuscannen, ist die Möglichkeit der Auswahl eines vordefinierten Transponders möglich. Wer also weiß, dass auf einem bestimmten Transponder ein neues Programm hinzugekommen ist, kann diesen schnell abscannen. Praktisch beim OpenATV-Suchlauf: Wird er mit OK beendet gelangt man sofort zum ausgewählten Programm und muss sich nicht erst durch sämtliche Menüs mit Exit zurückhangeln wie es bei vielen anderen Enigma2-Varianten der Fall ist.

      Neue Revision

      OpenATV 4.0 klopft ganz leise an die Tür. Aktuell wird die neue Revision intern von einer Vielzahl Betatester geprüft. Sobald die Tests abgeschlossen sind, ist sie auch für alle anderen OpenATV-Anwender verfügbar. Die Unterschiede zwischen OpenATV 3.0 und der neuen 4.0-Variante sind äußerlich allerdings gering, zumindest, wenn man nicht den Originalskin der Software nutzt, denn dieser wurde umgestellt. Intern ist aber einiges neu konzipiert, um zukünftig neben Broadcom auch andere Prozessoren wie etwa ARM unterstützen zu können. Etwas unschön ist, dass das 4.0 nicht per Onlioneupdate geflasht werden kann, sondern eine Neuinstallation erfordert.

      Durchdachte Software

      OpenATV ist aktuell die beste Enigma2-Software auf dem Markt. Nicht nur dass nahezu jeder Receiver, der Enigma verarbeitet, unterstützt wird, nein auch das durchdachte und vereinfachte Bedienkonzept sowie die große Erweiterbarkeit überzeugen. Dass so eine komplexe und mit vielen Nutzerwünschen versehene Software von findigen Programmierern in deren Freizeit erstellt wird, überrascht. Einmal mehr beweist es aber, was ein gut funktionierendes Team zu leisten vermag. Alle Programmierer stehen
      im Open-ATV-Forum zudem den Nutzern Rede und Antwort und beseitigen Probleme schnell und zuverlässig. An dieser Kommunikation können sich viele Hersteller ein Vorbild nehmen. Die DIGITAL FERNSEHEN-Redaktion wünscht dem engagierten Hobby-Entwickerteam weiterhin viel Erfolg bei den neuen Revisionen von OpenATV.

      OpenATV: Wichtige Funktionen im Überblick



      Im Menü Software Managment können Updates des Betriebsystems, aber auch Sicherungen sämtlicher Einstellungen getätigt werden.

      Bild: Screenshot ARD HD & OpenATV / Auerbach Verlag


      Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder
      Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.

      Quelle: DF


      Mia san Mia und Mia san Tripel


    • Im Gespräch mit dem OpenATV-Team

      OpenATV hat sich zu einer der beliebtesten Softwarevarianten für Enigma2-Receiver hochgearbeitet. Wie ist das Projekt überhaupt entstanden?

      OpenATV: Ursprünglich waren wir drei Gründer (Captain, Black_64, Janojano) von OpenATV. Alles Teammitglieder von AAF. Dort wurden auch die ersten Images unter dem Namen OpenAAF erstellt. Da sich AAF aber auf Titanit spezialisiert hatte, kam es vermehrt zu Konflikten. Wir hatten uns dann entschieden einen eigenen Weg zu gehen. Dieser Schritt war nötig und hat uns auch wesentlich mehr Freiheit gegeben.


      Wie viele Mitarbeiter sind aktuell am Projekt beteiligt?

      OpenATV: OpenATV hat keine Mitarbeiter. Wir sind alles nur Hobbyisten und kennen uns schon lange. Die Teammitglieder waren somit schnell gefunden. Wir machen auch keinen Profit mit OpenATV und können somit auch auf Bannerwerbung im Forum verzichten. Die erheblich laufenden Kosten finanzieren wir mit Werbung auf der Downloadseite der OpenATV Images.


      Wird die Software mit allen 68 aktuell nutzbaren Geräten getestet?

      OpenATV: Ja, die Images werden alle getestet. Wir haben mindestens je 2 Geräte pro Typ im Team verteilt. In der Regel stellt ein Hersteller oder Sat-Shop 3-5 Geräte für das Team zu Verfügung. Aber auch diese geringe Anzahl von Hardware ist oft nur schwer zu bekommen.


      Aktuell beschränkt sich das Projekt auf Geräte, welche einen MIPS-Prozessor besitzen, wird es zukünftig auch für Boxen mit anderen Prozessoren Versionen von OpenATV geben?

      OpenATV: Das ist so schon nicht mehr ganz richtig. Wir arbeiten intern bereits an aktueller Hardware, welche auf ARM Prozessoren laufen. Dafür wird es E2 und/oder E2BMC (eine Art XBMC mit PVR und Sat/Kabel Empfang System). Wir orientieren uns bewusst auf neue Hardware, ohne aber den Support der bestehen Set-Top-Boxen einzustellen. Das Team wird darum laufend ausgebaut.


      Aktuell wird bereits an der Software OpenATV 4.0 gearbeitet. Was unterscheidet das neue Release von den 3.X Varianten?

      OpenATV: Die größten Unterschiede sind technischer Natur. So wird ein aktueller OE-CORE von August 2013, ein neuer gcc Compiler 4.83 (zuvor gcc 4.6.4), die neue Busybox 1.21.1 (zuvor 1,19), ein Python Update 2.7.3 neben vielen anderen Dingen zum Einsatz kommen. Der Grund liegt vor allem darin, dass wir diese Umgebung benötigen, um auch Images für die neuen Hardwareplattformen anbieten zu können (siehe auch Frage drei). Zusätzlich werden wir aber auch ein paar Änderungen im neuen Image implementieren. Es wird einen neuen Default Skin geben, sowie einige Verschiebungen von den vorinstallierten Plug-Ins im Image. Die Performance wird sich auch leicht verbessern.


      Welche Rolle spielt Speicherplatz denn heute noch bei der Programmierung von Images, schließlich rüsten die Hersteller bei ihren neuen Boxen auch ständig den Speicher mit auf?

      OpenATV: Der spielt bei der Mipsel Hardware keine große Rolle mehr. Sämtliche Boxen, welche 128 MB oder mehr Nand Flash haben, sind problemlos auch mit zusätzlichen Plug-Ins betreibbar. Ein paar ältere Geräte mit 64 MB lassen sich auch mit OpenATV betreiben. Dort wurde allerdings ein wenig abgespeckt. Mit einem USB-Stick als Flash Expander lässt sich dies jedoch nachträglich vergrößern. In Zukunft wird aber RAM eine erhebliche Rolle spielen. XBMC, Plex, HbbTV und andere Applikationen benötigen teilweise mindestens 2 GB RAM, um anständig zu laufen. Dies wird die Hardware aus dem Jahre 2014 dann sicherlich auch haben.


      Wie wichtig ist die Community für ein Projekt wie OpenATV?

      OpenATV: Die Community ist sehr wichtig für OpenATV. Wir brauchen natürlich das Feedback der Anwender und freuen uns, dass wir innerhalb sehr kurzer Zeit so bekannt geworden sind. Es ist zweifelslos auch ein Motivationsfaktor für uns.


      Was muss ein Plug-In-Entwickler denn alles erfüllen um um am OpenATV-Projekt teilnehmen zu können?

      OpenATV: Einfach gesagt: Spaß daran haben und sich bei uns melden. Wir freuen uns über jeden aktiven Entwickler, welcher uns unterstützen möchte. Wir wissen auch, dass wir nur im Team stark sind und ein Projekt wie OpenATV nicht mit 2-3 Personen realisierbar und aufrecht zu erhalten ist.


      Vielen Dank für das Gespräch.

      Das Interview gibt die Meinung des Interviewpartners wieder. Diese muss nicht der Meinung des Verlages entsprechen. Für die Aussagen des Interviewpartners wird keine Haftung übernommen.

      Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.

      Quelle: DF


      Mia san Mia und Mia san Tripel


    • Open ATV stellt auf Version 4.2 um

      Das Enigma2-Projekt Open ATV hat eine neue Version seines Enigma2-Images veröffentlicht. Mit dem Update auf Open ATV 4.2 kommen mehrere Verbesserungen und neue Funktionen hinzu. Außerdem wurde der Support für weitere Receiver angekündigt.

      Das Enigma2-Entwicklerteam Open ATV hat mit dem Update 4.2 die neueste Version seines Images veröffentlicht. Diese aktualisiert das grafische User-Interface für einen Großteil der am Markt verfügbaren Digitalreceiver mit dem Enigma2-Betriebssystem und bietet zahlreiche Neurungen. Der Support für die bisherige Version 4.1 wurde in diesem Zuge eingestellt, sodass die Entwickler den Receiver-Besitzern raten, auf die neue Software umzusteigen.

      Open ATV 4.2 unterstützt die neuesten Linux-Treiber und bringt unter anderem ein Update für das openWeb-Interface mit sich. Neu sind außerdem ein AutoTimer-Support und ein Bouquet-Editor-Support. Im Zuge der Veröffentlichung von Version 4.2 haben die Entwickler auch die Ausweitung des Supports auf die kommenden Set-Top-Boxen Xtrend ET7500, Xtrend ET7000 und Mutant 1100 angekündigt.

      Quelle: DF


      Mia san Mia und Mia san Tripel